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Edição feita às 11h45min de 20 de novembro de 2012 por ArliedwiofbaidnMatheny (disc | contribs)
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Fünf Strategien gegen steigende PKV Beiträge Option 4: Selbstbehalt in der PKV anpassen

1. Sparen durch erhöhten Selbstbehalt in der PKV

Durch einen Selbstbehalt lassen sich Monat für Monat Beiträge sparen. Dabei übernehmen Versicherte einen Teil der PKV Kosten selber. Durch einen Selbstbehalt können hohe Beiträge in der privaten gespart werden. Laut Experten sind Versicherte selbst dann besser und preiswerter versichert, wenn sie bis zur vollen Höhe des Selbstbehaltes ambulante Leistungen übernehmen. So kann zum Beispiel ein Versicherter, der je Monat einen Beitrag von 300 Euro zur privaten Krankenversicherung zahlt mit einem Selbstbehalt von jährlich 250 Euro 600 Euro sparen, wenn er nicht zum Arzt geht. Doch selbst, wenn er den gesamten Selbstbehalt ausschöpft, spart er noch bis zu 350 Euro pro Jahr.

2. Genau rechnen ist wichtig

Wer sich für einen Selbstbehalt in der PKV entscheidet, sollte aber genau rechnen. Vor allem Arbeitgeber sollten genau prüfen, ob der Selbstbehalt lohnt. Der Arbeitgeber beteiligt sich zwar an den Beiträgen zur privaten Krankenversicherung, jedoch nicht am Selbstbehalt. Dieser muss vom Arbeitnehmer allein getragen werden. Maximal 400 Euro Selbstbehalt sollten Angestellte für sich wählen, da sich ein höherer Selbstbehalt nicht mehr rentiert.

Anders sieht es bei Selbstständigen in der PKV aus. Diese können von einem höheren Selbstbehalt profitieren, da sie ihren gesamten Beitrag allein tragen müssen und keine Zuschüsse erhalten. Allerdings sollte man bedenken, dass ein großer Selbstbehalt auch dann gezahlt werden muss, wenn man krank ist und das Einkommen vielleicht geringer wird. Das Gleiche gilt auch für Freiberufler. Einen Eigenanteil vom mehr als 800 Euro sollte sich niemand aufbürden.

Achtung! Es ist zwar kein Problem, die Höhe des PKV Selbstbehaltes zu steigern, allerdings wird es andersherum schwierig. Möchte man den Selbstbehalt senken, verlangen private Krankenversicherungen oft ein Gesundheitsprüfung. Wer dann schon eine Vorerkrankung hat, muss mit Risikozuschläge und Leistungsausschlüssen rechnen. Günstiger ist es, mit einem kleinen Selbstbehalt zu starten und diesen Schrittweise zu erhöhen.


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