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Fünf Strategien gegen steigende PKV Beiträge Option 1: Der Tarifwechsel

1. Ein PKV Tarifwechsel kann sich lohnen

Nicht immer muss man den Versicherer wechseln, um die Kosten zu senken. Private Versicherungen bieten nicht nur einen Tarif. Wer vergleicht, kann ein PKV Angebot mit niedrigeren Beiträgen und vergleichbaren Leistungen meist in der gleichen Versicherung finden. Der Grund dafür ist ganz einfach: In Abständen werden von den Versicherern neue PKV Tarife aufgelegt, die attraktiver und meist viel günstiger sind. Damit sollen neue Kunden gewonnen werden. Meist versichern sich erst einmal junge, gesunde Menschen in diesen Tarifen und halten damit die Kosten niedrig. Trotzdem darf natürlich auch die ältere Generation in diese rivate Tarife wechseln. Einen Wechsel kann die private Krankenversicherung nicht verwehren. Wer sich also für ein neues Produkt entscheiden möchte, findet in den Tarifen den gleichen Gesundheitsschutz wie in älteren Produkten. Allerdings zu weit aus günstigeren Preisen.

2. Vorteile nutzen: Wechsel innerhalb einer privaten Krankenversicherung

Wer unbedingt wechseln möchte, sollte sich also erst einmal innerhalb der Versicherungsgesellschaft nach einem passenden Tarif umschauen. Der Vorteil des Wechsels innerhalb einer privaten Krankenversicherung liegt in der Altersrückstellung. Während bei einem Wechsel von einer PKV zu einer anderen PKV nur ein Teil der Altersrückstellung mitgenommen werden kann, bleibt die gesamten Altersrückstellung bei einem Tarifwechsel erhalten.

3. Versicherung muss einem Wechsel zustimmen

Einige Versicherer werden bestimmt versuchen, einen Wechsel zu verhindern. Doch die Rechtslage gestattet diesen. Trotzdem möchten einige private Versicherungen in den neu aufgelegten Tarifen natürlich lieber die Gesunden versichern. Die Privatversicherungen büßen durch einen Wechsel nämlich die Beiträge ein, die Bestandskunden durch einen Wechsel sparen. Die Kosten in den neuen PKV Tarifen werden auch in die Höhe getrieben, wenn ältere und meist auch gesundheitlich angeschlagene Kunden in die günstigen Tarife einsteigen. Die attraktiven und günstige PKV Angebote für junge und gesunde Menschen werden so zerstört.

4. Unabhängige Beratung und vergleich bei einem PKV Wechsel ist wichtig

Einige Privatversicherungen unterstützen deshalb die wechselwilligen Kunden nicht. Eine kompetente Beratung kann Bestandskunden beim Wechsel behilflich sein. Dabei sollten unabhängige Berater bevorzugt werden. Versicherungsberater und Verbraucherzentralen unterstützen mit kompetenter Beratung. Auch wenn diese Beratung bis zu 600 Euro kosten kann, ist das Geld gut investiert, denn mit einem Wechsel können bis zu 100 Euro monatlich gespart werden. Weigert sich die private Krankenversicherung trotz alledem, einem Wechsel zu zustimmen, kann der Kunde sich innerhalb eines Jahres an den Ombudsmann der PKV wenden und einen Wechsel in den günstigen Tarif fordern. Als außergerichtliche Schlichtungsstelle ist der Ombudsmann für die Schlichtung zuständig. Sollte dennoch keine Einigung erzielt werden, bleibt dem Kunden immer noch die Klage vor Gericht.

Source: private krankenversicherung vergleich

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